In aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes: Marcel Jost startet mit seiner Firma Drink-Trends voll durch.

Wer das Büro von Marcel Jost im Technopark Luzern betritt, dem sticht sofort ein grosses Gestell mit allerlei Getränkedosen ins Auge. Kein Wunder: Dosen sind sein Business! Der gebürtige Seeländer hat sich Ende 2006 auf die Herstellung von Werbedosen spezialisiert. Sein Erfolgsgeheimnis sind Privat-Label-Drinks: Ein ganz besonderes Kunden- oder Mitarbeitergeschenk, nämlich eine individuell gestaltete Getränkedose mit Firmenlogo drauf. Und das schon ab einer Auflage von nur 500 Stück.

Marcel Jost, CEO Drink-Trends im Technopark Luzern

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› www.drink-trends.ch


Jost‘s Firma Drink-Trends ist ein Einmannbetrieb. Tatkräftige Unterstützung erhält er von seiner Freundin Susann Jäde und zahlreichen Freelancern. Sein Einstieg ins Getränkegeschäft war mehr ein Zufall: Der gelernte Elektriker entschied sich nach seiner Lehre und der anschliessenden Berufsmatura vorerst für ein Studium als Informatikingenieur in Biel. Nebenbei arbeitete er im Promotionsbusiness, unter anderem bei Smirnoff Ice. Nach einem Jahr entschloss er sich zum Abbruch des Studiums. Dies sehr zur Freude von Smirnoff Ice, welches zum weltweit grössten Spirituosen-Distributor Diageo gehört und ihm sogleich einen Job im Aussendienst anbot. So baute sich Jost während zweieinhalb Jahren einen grossen Erfahrungsschatz auf. «Nebenbei» absolvierte er noch die Ausbildung zum Marketingplaner und wechselte firmenintern in die Region Zürich.

Neuer Geschäftssitz

«2007 zogen wir in den Technopark Luzern um. Die Infrastruktur ist hervorragend, und du triffst auf Leute mit ähnlichen Geschäftsmodellen bzw. auch deren Problemstellungen.»

Als einer seiner Exvorgesetzten zum CEO der Diwisa Distillerie in Willisau ernannt wurde, bot ihm dieser einen Job in der Marketingabteilung an. Bei der Diwisa baute er zuerst ein neues Outlet-Klassifizierungssystem für die gesamte Schweiz auf, leitete die Promotionsabteilung und übernahm das Brandmanagement für Trojka Vodka. Später entwickelte er mit seinem Team schliesslich den Trojka-Energydrink, der zum absoluten Verkaufshit avancierte. Trotz aller beruflichen Herausforderungen begann er daneben noch eine Ausbildung zum eidg. dipl. Verkaufsleiter.


Der Schritt in die Selbständigkeit.

Nach rund drei Jahren gab er seinen Job bei der Diwisa auf und startete auf eigene Faust. Vorerst noch ohne Energydrinks im Sortiment – dies aufgrund der üblichen Konkurrenzklausel bei Vertragsauflösung. Doch das Allerwichtigste in diesem Job kann selbst eine solche Klausel nicht beeinträchtigen: Ein gut funktionierendes Netzwerk. Es war die Zeit, als der Dosen-Prosecco – mitunter auch dank Society-Girl Paris Hilton – im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde war. So entschloss sich Marcel Jost, vorerst nur auf Prosecco zu setzen. Richtig durchgestartet ist seine Firma, als er nach Ablauf der Konkurrenzverpflichtung zusätzlich Energydrinks in sein Private-Label-Sortiment aufnahm: Heute gehören renommierte Firmen wie etwa Ciba, Toyota, Hilti, die Raiffeisenbanken oder auch eBay zu seinen Kunden.

Blick voraus

«Künftig möchte ich mich sicher vermehrt wieder meiner Urkompetenz, dem Marketing und Verkauf, widmen.»

2007 zog Jost von seinem Homeoffice in den Technopark Luzern um. Hier fand er das, wie er sagt, ideale Umfeld für seine Tätigkeit: «Die Infrastruktur ist hervorragend, und du triffst auf Leute mit ähnlichen Geschäftsmodellen bzw. auch deren Problemstellungen.»

Seine neuste Idee hat Marcel Jost nun im letzten halben Jahr umgesetzt: 4-cl-Vodka-Shots in kleinen Plastikbechern mit Aludeckel – sogenannte «Highspeed Shots» in vier Geschmacksrichtungen. So klein die Dinger auch sind, so gross ist ihr Erfolg: «In der Gastronomie sind sie sehr beliebt. Denn nun ist Schluss mit Shot-Gläsern, die in den Bars dauernd gestohlen werden oder zerbrechen.»

Künftig möchte er sich sicher vermehrt wieder seiner Urkompetenz, dem Marketing und Verkauf, widmen. Sein Ziel ist es, bei Drink-Trends früher oder später nur noch beschränkt operativ tätig zu sein, ohne jedoch die Fäden ganz aus der Hand zu geben. Und dafür mehr Zeit für sein Privatleben zu finden. Im Sommer – am 08.08.08 notabene – heiratete er seine Freundin Susann. Auf die Frage, ob an der Hochzeit mit Dosen-Prosecco angestossen habe, meint er lachend: «Nein, aber irgendwas in diese Richtung liess ich mir einfallen …» Vielleicht ergibt sich daraus auch gleich eine neue Geschäftsidee – bei Marcel Jost würde das nicht überraschen.

 

Netzwerkstrukturen im Technopark Luzern

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Partner Technopark Luzern

 Sage Schweiz AG  Veriset  Suva  Bison  GWF MessSysteme AG  Creditreform  Gewerbe-Treuhand AG  Nolax  Jörg Lienert Personal  Sealed Air  Securitas  Maréchaux  BBraun  Duss Treuhand  Luzerner Kantonalbank  Zurich Schweiz  4B  Schmid Generalunternehmung AG  Maxon Motor  Hochschule Luzern  Also  CKW AG  Schindler  Sekretariat für Wirtschaft SECO  Frey & Cie Elektro  D4 Center  Reichmuth & Co  Amberg Gebr. Bauunternehmnung AG  Kanton Luzern

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Links

Wirtschaftsförderung Luzern
InnovationsTransfer Luzern (ITZ)
CTI Start-up / CTI Invest
Institut für Jungunternehmen (iFJ)
Startzentrum
Seco – Businessplan

 

Kapital suchen und finden

Marco Mosimann, CEO Adarvo AG im Technopark Luzern: Die Auslastung der einzelnen Mitarbeiter war sehr gross. Für strategische Gedanken fehlte im Tagesgeschäft oft die Zeit. Ausserdem war der Verkaufskanal nicht wunschgemäss …

 

Referenten im Technopark Luzern

 Heinz Beeler Heinz Beeler
Geschäftsleitung CKW AG
Web

 Jiri Scherrer Jiri Scherrer
Partner Denkmotor GmbH
Xing | Web

 Dr. Peter Guggenbach Dr. Peter Guggenbach
CEO RUAG Aviation & Space
Xing | Web

 Charles Keusch Charles Keusch
Inhaber Keusch Venture Management
E-Mail | Xing

Technopark Luzern im Web

Unterstützung für Startups in der Schweiz I/IV:

www.startwerk.ch, 02.10.2009

Wer unterstützt Jungunternehmer in der Schweiz? Dieser Frage will ich in der Oktober-Serie nachgehen. Ergebnis meiner Recherche wird eine Reihe von Listen sein, mit Namen …
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Zentrum für Unternehmergeist und Innovation

www.digiscape.ch, 01.10.2009

Der Technopark Luzern will auf der Basis von zukunftsorientierten Technologien die Gründung und das Wachstum von marktorientierten Jungunternehmen fördern, …
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Innovation Now – dank Mikrosystemtechnik

NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs, 24.06.2009

Die Mikrosystemtechnik ist eine Querschnittstechnologie, die in vielen industriellen Bereichen ein treibendes Innovationselement darstellt. Mit der Veranstaltung …
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Spin-offs

www.hslu.ch, 29.05.2009

CBL Electronics / www.cbl-electronics.ch / seit 2003 / am Technopark Luzern MagicSticks / www.magicsticks.ch / seit 2007 / am Technopark Luzern …
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Von der Vision zur Wertschöpfung

www.elektrotechnik.ch, 24.04.2009

Für Charles Keusch ist der Technopark Luzern der Inkubator in der Zentralschweiz. Der Geschäftsführer wird geradezu euphorisch, wenn er über das «Future Valley Lucerne» …
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Technologiepark

www.wikipedia.org, 19.01.2009

Ein Technologiepark oder Technopark ist ein Ort, an dem ausgewählten Jungunternehmen aus dem Technologiesektor eine gemeinsame Infrastruktur zur Verfügung gestellt wird. …
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Venture Apéro Luzern

www.roi-online.ch, 04.01.2009

Der Businessplan - So planen und steuern Sie Ihr Unternehmen erfolgreich. Ihr Nutzen: Know-How-Gewinn, Erfahrungsaustausch, zusätzliche Geschäftskontakte! …
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Palmers Solartaxi ist in «Monk» zu sehen

www.nlz.ch, 01.08.2008

Der Luzerner Abenteurer Louis Palmer ist auf der Weltumrundung mit seinem Solartaxi in Hollywood angekommen. Er sei mit mehreren Film- und Fernsehstars zusammengetroffen …
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Campus mit viel Raum zum arbeiten und leben

Das D4 Business Center und mit ihm der Technopark Luzern steht für eine sachlich-moderne …


Services im Technopark Luzern

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Conferences, Arbeitsplätze
Business Services
Kinderhort, Bank, Post, Einkaufen
Fitness & Erholung
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